Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 10:52 EU ringt noch immer um Russland-Sanktionen +++

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt vor einem neuen russischen Großangriff auf sein Land. "Es gibt jetzt Geheimdienstinformationen, dass Russland einen neuen massiven Angriff auf die Ukraine vorbereitet", schreibt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. ...

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt vor einem neuen russischen Großangriff auf sein Land. "Es gibt jetzt Geheimdienstinformationen, dass Russland einen neuen massiven Angriff auf die Ukraine vorbereitet", schreibt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Die Ukraine sei in ständigem Austausch mit ihren Verbündeten, um neue Flugabwehrsysteme zu sichern.

US-Außenminister Marco Rubio trifft am Mittwoch in New York seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow, teilt das US-Außenministerium mit.

Estland hat von Frankreich eine Erklärung für dessen Einsatz zur Aufhebung der EU-Sanktionen gegen den russisch-usbekischen Milliardär Alischer Usmanow gefordert. Die EU-Botschafter hatten sich am Dienstag im Rahmen eines Kompromisses darauf geeinigt, Usmanow und den russischen Milliardär Michail Fridman von der Sanktionsliste zu streichen. Im Gegenzug werden die Strafmaßnahmen gegen rund 3000 weitere Personen und Einrichtungen um drei Jahre verlängert, anstatt der üblichen sechs Monate. "Ein Land hat sehr nachdrücklich gefordert, dass diese beiden Personen von der Liste gestrichen werden müssen, da wir sonst das Sanktionsregime verlieren", sagt der estnische Außenminister Margus Tsahkna am Rande der UN-Vollversammlung. Er verlangt mehr Transparenz von der Regierung in Paris. Die Streichung sende ein sehr schlechtes Signal zu einem sehr falschen Zeitpunkt.

Die russische Armee hat am Abend ein Einkaufszentrum in Saporischschja angegriffen und dabei einen Brand ausgelöst. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf einen Telegram- Beitrag von Ivan Fedorov, dem Co-Vorsitzenden des Saporischschja-Regionalverteidigungsrates. Angaben zu Opferzahlen werden derzeit ermittelt.

Bei dem knapp einstündigen Gespräch mit US-Präsident Donald Trump hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auch zusätzliche US-Lieferungen von Patriot-Flugabwehrraketen angesprochen. "Eigentlich gibt es keine Antwort, wissen Sie, wenn man mit Spitzenpolitikern über heikle Themen spricht. Sie können entweder "Ja" oder "Nein" sagen. Das Gute daran ist, dass niemand "Nein" gesagt hat", gab der ukrainische Präsident den Gesprächsinhalt wieder. Zwar sei Washington bereit zu helfen, aber habe dennoch keine konkrete Antwort gegeben.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagt, er habe mit US-Präsident Donald Trump über einen Waffenstillstand im Energiesektor sowie über Wege zur Beendigung des Krieges mit Russland gesprochen. Es sei jedoch nicht darüber gesprochen worden, dass die Ukraine ihre Angriffe auf russische Raffinerien einseitig einstelle. Selenskyj bekräftigt, er sei bereit zu einem trilateralen Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Trump. Er hoffe, dass die USA einen Weg finden würden, Moskau zu Verhandlungen jeglicher Art zu bewegen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht nach dem Treffen mit US-Präsident Donald Trump von einer "positiven und produktiven" Zusammenkunft. "Sowohl die USA als auch die Ukraine wollen diesen sinnlosen russischen Krieg vor dem Winter beendet sehen.", schreibt Selenskyj auf X. "Ich bin dankbar, dass unsere Teams derweil weiterhin daran arbeiten, die Produktion von Patriot-Abfangraketen in der Ukraine zu starten."

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verurteilt vor der UNO Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer. "Die jüngsten Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer sind inakzeptabel, unabhängig davon, wer dafür verantwortlich ist", sagt Erdogan vor der Vollversammlung in New York. Seit Beginn des Ukraine-Krieges wurden im Schwarzen Meer Ankara zufolge 226 zivile und kommerzielle Schiffe angegriffen, wobei mehr als 70 Prozent der Angriffe in diesem Jahr erfolgten. Ankara stehe mit allen relevanten Parteien in Kontakt, "um die Freiheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer wiederherzustellen, die Ernährungssicherheit zu gewährleisten und zu verhindern, dass sich der Krieg auf eine größere Region ausweitet", sagt Erdogan weiter.

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha verurteilt die Streichung von zwei russischen Oligarchen von der Sanktionsliste der EU. Die Entscheidung, die Sanktionen gegen Alischer Usmanow und Michail Fridman aufzuheben, sei "beschämend und unentschuldbar", erklärt Sybiha in Onlinediensten. Er fordert die EU-Mitgliedstaaten auf, stattdessen "nationale Sanktionen" gegen die beiden russischen Milliardäre zu verhängen. Sybiha erklärt weiter, Moskau freue sich, "erreicht zu haben, was es wollte: ein Gefühl der Straflosigkeit, die Demütigung der EU und Spaltung unter den Europäern".

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https://www.n-tv.de/politik/00-26-Ukraine-Frau-und-Kleinkind-bei-russischen-Angriffen-getoetet-id30859357.html
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