Mordanklage! Killer vergrub Influencerin Stefanie lebendig im Wald - BILD
Mehrere Jahre waren Patrick M. und Stefanie P. ein Paar. Offenbar konnte er die Trennung nicht akzeptieren
Graz (Österreich) – Ende November 2025 verschwand die Beauty-Influencerin Stefanie P. (32) aus der Steiermark (Österreich). Ihre schrecklich zugerichtete Leiche wurde Tage später in einem Wald in Slowenien gefunden, versteckt in einem Koffer. Die Ermittlungen ergaben: Möglicherweise lebte sie noch, als ihr Mörder sie unter der Erde verscharrte. Am Montag hat die Staatsanwaltschaft Graz jetzt Mordanklage gegen ihren Ex Patrick M. (32) erhoben.
Dem 32-jährigen Slowenen wird vorgeworfen, seine ehemalige Lebensgefährtin am 23. November 2025 in Graz getötet zu haben. An diesem Tag verschwand die Influencerin nach einer Party. Einige Tage später die grausige Entdeckung: Ihre Leiche wurde in einem Wald in Slowenien entdeckt, versteckt in einem vergrabenen Koffer. Das bestätigten Polizei und Staatsanwaltschaft.
Erschütternd: Das Ergebnis der Obduktion ergab im März den grausigen Verdacht, dass Stefanie P. noch gelebt haben könnte, als sie in den Koffer gelegt und verscharrt wurde.
Seit einer Party fehlte von Influencerin Stefanie P.2 aus Österreich jedes Lebenszeichen
Nach dem Verschwinden von Stefanie P. geriet schnell Patrick M. in den Fokus der Ermittlungen. Nach seiner Festnahme in Slowenien schwieg er zunächst, legte dann aber ein erschreckendes Geständnis ab. Dabei soll er den Beamten auch den Fundort der Leiche verraten haben.
Zudem habe er geschildert, wie er die 32-Jährige in ihrer Wohnung in Graz bis zur Bewusstlosigkeit würgte und dann mehrfach durch Stich- und Schnittverletzungen am Hals schwer verletzte. Anschließend soll er die Frau in einem Koffer nach Slowenien gebracht und dort vergraben haben – offenbar in der Annahme, sie sei tot.
Der rote Golf von Patrick M. wurde ausgebrannt aufgefunden. Legte der Täter Feuer, um Spuren zu verwischen?
Laut Staatsanwaltschaft bestreitet der Beschuldigte den Mordvorwurf inzwischen. Im Fall einer Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von zehn bis zu 20 Jahren oder eine lebenslange Freiheitsstrafe. Ein Verhandlungstermin steht noch nicht fest.
Das Ermittlungsverfahren gegen den Bruder und Stiefvater von Patrick M. wurde unterdessen eingestellt. Die beiden Slowenen standen im Verdacht, dem 31-Jährigen geholfen zu haben, die Leiche verschwinden zu lassen. Beweise dafür konnten die österreichischen Ermittler nicht liefern. Nun prüfen die slowenischen Behörden, ob sie selbst ein Verfahren einleiten.
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